Marco Tosatti: “Verschwinden der Kniebänke aus vielen Kirche ist eine Katastrophe”

 

Internationalen Komitee “Vereinigt mit der Eucharistie Christi, durch die heiligen Hände Mariens”

Konferenz “‘Jedes Knie beugt sich abhalten wird’. Die Majestät ist die unendliche Liebe in der heiligen Eucharistie”.

“Unter anderem fragen wir, ob die Gläubigen noch Kniebänke in den verschiedenen Kirchen vorfinden, um, wenn sie es wünschen, unseren Herrn Jesus Christus, der in Form der Eucharistie in den Tabernakeln anwesend ist, anzubeten. Daran anknüpfend fordern wir, dass die Möglichkeit garantiert wird, die heilige Kommunion mit dem Mund und knieend zu empfangen, was leider in verschiedenen Diozösen der Welt bekämpft wird. Eine dritte Sache, die wir fordern ist, dass es nur den geweihten Priestern erlaubt sein darf, die Hostien auszuteilen, angesichts der vielen Missbräuche, die auf der Welt zu verzeichnen sind”.

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Videointervention von Marco Tosatti (Vatikan-Journalist)

Guten Tag! Persönlich glaube ich, dass das Verschwinden der Kniebänke aus vielen Kirchen in Italien und anderswo eine Katastrophe ist. Es gibt einen genauen Zusammenhang zwischen Verstand, Intention, Geist und Körper. Der Gebrauch des Körpers ist fundamental um in seiner Ganzaheit das auszudrücken, was der Geist vermitteln will.

Es ist kein Zufall, dass andere antike religiöse Traditionen ,wie das Judentum, wollen, wollen, dass das Gebet durch eine Bewegung des Körpers begleitet wird, um eine totale Einheit zwischen der Intention des Stundengebets, seinen Worten und der vollständigen Einheit des Seins abzubilden, während man sich an Gott wendet. Denken wir an die Wichtigkeit der Prokynesis in den christlich-orientalischen und christlich-orthodoxen Traditionen.

Denken wir an die physischen Gesten im Islam Und die Bedeutung der Körper-Geist-Vereinigung in Traditionen, die mit Buddhismus und Zen-Meditation verbunden sind. Nicht zu sprechen vom Hesychasmus, dem Gebet des Herzens im Christentum des orientalen Europa.

Die katholische Tradition zeigt in unzähligen Bildern die Heiligen knieend beim Gebet. Ich glaube, wenn wor die Zimmer besuchen würden, in denen Heilige lebten, würden wir immer Kniebänke vorfinden. Die jüngsten Erinnerungen bringen uns dramatische Bilder.

Wie könnte man sich nicht an Johannes Paul II., erinnern, der auf dem Höhepunkt seiner Krankheit während den letzten Fronleichnamsprozessionen quasi gebeugt vor dem Allerheiligsten kniete. Der also auch nicht darauf verzichtete, mit seinem von der Krankheit zerstörten Körper, seinen Respekt, seine Demut und seine Liebe für die geweihte Hostie, den Körper Christi, zum Ausdruck zu bringen. Noch etwas anderes möchte ich erwähnen.

Sich zu knien bedeutet seit jeher mit seinem ganzen Körper die Ehrerbietung gegenüber jemandem oder einer Sache zu bezeugen. Das beanspruchten viele Könige in der Vergangenheit. In der Gegenwart bedeutet knieen, nicht nur mit Worten, sondern mit Taten – und nichts ist wirklicher als der Körper- seine eigene Demut gegenüber etwas Grösserem, Höherem zum Ausdruck zu bringen.

Und welch höheren Augenblick haben wir, als den, wenn wir vor unserem Herrn sind, der sich uns nicht nur im Geist sondern physisch in der Hostie darbietet. Schliesslich ein letzter Gedanke: Wenn die Eucharistie der zentrale Punkt des letzten Abendmahles ist und wir in der heiligen Messe am letzten Abendmahl teilnehmen, warum müssen wir dann diesen beeindruckenden Moment so erleben, dass wir die heilige Hostie stehend wie Pferde empfangen?

Ein grosser alter französischer Schriftsteller sagte einmal zu seinem Freund, dass er sich um seine Gesundheit sorgt: Gott sei Dank bin ich noch Mann genug, um mich zu knieen. Also, wir sind Männer – und Frauen- und knieen uns.

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